Im Blog Limburg-Mangu schreibe ich über meine Aufenthalte in Kenia, speziell in dem kleinen Ort Mang'u, der sich ca 50km nördlich
von Nairobi befindet.
Mang'u besteht hauptächlich aus einer langen Strasse, auf deren beiden Seiten sich, meist hinter Maisanpflanzungen, die Häuser
der dort lebenden Familien befinden. Weiter gibt es noch an einer Strassenkreuzung einen kleinen Marktflecken mit Obst- und
Gemüseständen, einem Metzger, einem Friseur, einer kleinen Tankstelle, einer Art Baumarkt einem Kiosk und einem Internet Cafe.
Daneben sind hier auch noch einige Schulen angesiedelt.

Achja...eine Kneipe gibts auch noch.

Dienstag, 24. Januar 2012

Feuer in einer Tankstelle und Reisernte in Ngurubani

Gestern frueh brannte im benachbarten Gatukuyu die Tankstelle. Zum Glueck wurde niemand verletzt und auch das Tanklager wurde nicht ein Opfer der Flammen.
Lediglich das Buerogebaeude der Tankstelle brannt ab.


Reisernte
Im Dezember 2011 fuhren wir nach Ngurubani um dort Reis zu holen.
Die Fahrt ging von Thika aus Richtung Norden über teilweise recht gute Strassen.
Erst kurz vor Ngurubani wurden die Strassen wieder schlechter und Slalom fahren war wieder angesagt.
Abseits der Strassen,zwischen den Reisfeldern sind nur unbefestigte Pisten vorhanden, auf denen vor allem Esel- und Ochsenkarren zu finden sind.
Die eigentliche Reisernte war schon vorbei und die nächste Aussaat hatte teilweise schon begonnen.
So mussten wir lediglich den Reis zur Reismühle bringen um ihn dort von seiner Schale zu befreien.
Wir kamen Nachmittags in Ngurubani an und übernachteten dort bei Bekannten.
Am nächsten Morgen liefen wir erstmal etwas durch die Reisfelder um zu sehen wie der Anbau von Reis vor sich geht.
Man sieht zwar ab und zu im Fernsehen Bilder, meist aus Asien, die arbeitende Menschen auf Reisfeldern zeigen.
Wenn man aber die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Moskitos am eigenen Leib spürt, kann man in etwa erahnen, wie mühsam diese Arbeit ist.
Wir dagegen mussten nur unseren Reis nochmals zum Trocknen und anschliessend in die Reismühle bringen und hatten dabei noch tatkräftige Unterstützung durch die Leute von der Mühle.
Trotzdem waren wir am Abend ziemlich erschöpft und fielen gegen 22 Uhr, nach der Heimfahrt, müde in unsere Betten.